Doris Knaier

Neue Nachbarschaften
Gemeinschaftliches Wohnen

  Doris Knaier Supervision und Coaching München

Doris Knaier

Master of Social Work (MSW)
Supervisorin (DGSV)
Diplom-Sozialpädagogin (FH)

 
   

 

 
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Was sind Neue Nachbarschaften und Gemeinschaftliches Wohnen?

Nachbarn hatten früher eine existentielle Bedeutung. Heute ermöglichen unsere Lebensbedingungen – wenn gewünscht – große Distanz zu Nachbarn.
Das ändert sich derzeit wieder, weil Bindungen in einer bindungsarmen Zeit und schnelle Unterstützung bei Bedarf an Bedeutung gewinnen.

In Neuen Nachbarschaften stellen Menschen

  • ganz bewusst ein nachbarschaftliches Netz her,
  • sie geben der Gruppe eine organisatorische Form z.B. eine gemeinsame Kasse oder sie gründen einen Verein und
  • sie werben für die Idee.

2013 habe ich die redaktionell eine neuen Broschüre der Stiftung trias gestaltet: „Nachbarschaften sind ‚Machbar’schaften“. Sie enthält Fachwissen zur Gründung und Gestaltung von Nachbarschaften und zahlreiche Beispiele als dem ganzen Bundesgebiet. Die Broschüre ist für € 5.- zzgl. € 1,50 Portokosten bei der Stiftung trias zu beziehen.
www.stiftung-trias.de

In Wohnprojekten finden sich Menschen zusammen, um nachbarschaftlich, selbstbestimmt und kostengünstig zu wohnen. Sie bauen miteinander oder beziehen eine Siedlung oder ein Haus mit verschiedenen Wohnungen. Die Gemeinschaft besteht also schon vor dem Einzug. Solche Projekte haben je ihren eigenen Charakter und sind im Trend. Diese Initiativen scheinen privat, doch sind sie hochpolitisch – wichtige Schritte zur Bürgergesellschaft.

Wohnprojekte gibt es

  • in Miete, Eigentum oder Genossenschaft,
  • von Jung und Alt oder nur mit Älteren,
  • auf dem Land und in der Stadt und
  • mit wirtschaftlichem, sozialem, ökologischem oder kulturellem Schwerpunkt.

Neue Nachbarschaften und Wohnprojekte lassen sich leichter und schneller realisieren, wenn sie von außenstehenden Fachleuten professionell unterstützt werden. Gute Beispiele motivieren und bieten Modelle, die man nachmachen kann. Bildungsveranstaltungen vermitteln Kontakte und Wissen, die die Realisierung der eigenen Wünsche erleichtern.

Ich berate Neue Nachbarschaften und Wohnprojekte von Anfang an z.B. in der Gründungsphase, bei der Konzeptentwicklung oder bei Konflikten, gebe Hinweise auf bestehende Modelle und Informationsmöglichkeiten. Ich setze mich politisch für diese Lebensformen ein.

Meine Netzwerke bilden hierfür den Rahmen:
Urbanes Wohnen e.V. in München www.urbanes-wohnen.de
Forum für Gemeinschaftliches Wohnen – Bundesvereinigung e.V. in Hannover www.fgw-ev.de
Forum Community Organizing www.fo-co.info/

Ich bin selbst Mitglied in allen neuen Münchner Wohnungsbaugenossenschaften:
wagnis eG www.wagnis.org
WOGENO eG www.wogeno.de
KunstWohnWerke eG www.kunstwohnwerke.de
FrauenWohnen www.frauenwohnen.de

In das neue Projekt von wagnis eG wagnis4 am Ackermannbogen bin ich 2014 selbst eingezogen.

Seit 2001 habe ich im Rahmen des Vereins Urbanes Wohnen e.V. die Münchner Wohnprojekt-Tage mitorganisiert, in den Jahren 2007 – 2011 habe ich im Auftrag des bay. Sozialministeriums mit Kolleg/innen 10 InfoTage in Bayern zum nachbarschaftlichen Wohnen durchgeführt.
www.stmas.bayern.de

Ich habe in zwei qualitativen explorativen Studien untersucht, wie vielfältig die nachbarschaftlichen Bezüge in Wohnprojekten sein können und welche Unterstützung Projekte brauchen, um erfolgreich umgesetzt zu werden.

  1. „Die nachbarschaftlichen Hilfen in Wohnprojekten, ihre sozialpolitische Bedeutung und ihr Verhältnis zu professionellen Diensten”. 51 S. München 2003:
    [ISBN 3 – 932744 – 12 - 8]
    Nachbarschaftliche Unterstützung entsteht in Wohnprojekten, ob sie nun in einem Projekt von vorneherein vereinbart ist oder nicht. Sie beruht auf bestehenden Beziehungen, richtet sich nach dem augenblicklichen Bedarf und stellt eine wichtige Ergänzung, manchmal auch kurzfristig einen Ersatz für professionelle Hilfen dar. Deshalb haben Wohnprojekte wachsende sozialpolitische Bedeutung.
  2. „Brauchen Wohnprojekte Unterstützung. Die Rolle der Sozialen Arbeit.” 110 S. München 2004:
    [ISBN 3 – 932744 – 13 - 6]
    Wohnprojekte werden in gängige Ansätze der Individualisierung eingeordnet. Es werden die Phasen und beeinflussende Faktoren herausgearbeitet, sowie die Bedarfe für Unterstützung. Gemeinschaftliches Wohnen kann auch für die Soziale Arbeit an Bedeutung gewinnen, da es um die Integration von Menschen und die Entwicklung von selbstbestimmten, demokratischen und bedarfsgerechten Lebensformen geht.

Auf Anfrage schicke ich Ihnen diese beiden Arbeiten gerne zu.

Rufen Sie an oder mailen Sie

Doris Knaier
Petra-Kelly-Str. 29
80797 München

Tel  (089) 39 16 97

info@dorisknaier.de

 

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